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Elternkurs findet statt

May 28th, 2009 | No Comments | Posted in News

Der Elternkurs im Juni findet statt. Nachmeldungen von Kurzentschlossenen (die vielleicht immer noch auf der Suche nach einem Babysitter für die drei Abende sind…) sind noch möglich bis zum 2. Juni.

Elternkurs im Juni

May 19th, 2009 | No Comments | Posted in News

nachster-kurs-iconDer Juni mit seinen langen Abenden ist vielleicht nicht der idealste Monat für eine gezielte Weiterbildung in Sachen Erziehung. Immerhin lockt die Natur und das warme Wetter auch die grössten Muffel aus den Häusern. Aber drei Abende Investition für das Leben der Kinder und die Atmosphäre in der Familie übertreffen an Nachhaltigkeit auch den schönsten milden Abend im Garten. Und wenn man ehrlich ist: irgendetwas anderes gibt es immer, das einen davon abhalten kann, sich tiefer mit etwas zu beschäftigen.

Antwort auf eine wichtige Frage

Vielleicht haben Sie den kleinen Zusatz auf dem neuen Flyer entdeckt, der inwischen noch ergänzt wurde? Der Zusammenhang von Vitamin C Weiterbildung und der Freien Evangelischen Gemeinde warf bei einigen Eltern die Frage auf, ob es sich bei diesem Kurs um einen Glaubenskurs oder gar eine Werbeaktion für eine Kirche handelt. Dafür habe ich Verständnis und nutze die Gelegenheit gern, genauere Angaben zu liefern.

Vitamin C Weiterbildung ist aus der FEG Einsiedeln, einer evangelischen Freikirche, heraus entstanden. Die Gründung als  eigenständiger aber inhaltlich (Ziele, Werte) weiter mit der FEG verbundener Verein ist zurzeit in Arbeit. Ziel dieses Arbeitszweigs ist es, Familien im Geist christlicher Werte zu unterstützen und die “gute Nachricht” ganz praktisch zum Wohl der ganzen Gesellschaft zu leben. Es ist für mich eine Erfüllung des Auftrags zur Nächstenliebe, dass wir uns dort engagieren, wo wir selbst Gutes anvertraut bekommen haben. Insofern dürfen Sie diese Werte (z.B. treue und starke Beziehungen, Verantwortungsübernahme, Versöhnung, Neubeginn nach Scheitern) ganz natürlich in den Kursinhalten erwarten. Es gehört zur Echtheit, wenn die Referenten ihre Sichtweise nicht ausblenden, damit  die pädagogischen Ziele auch nachvollziehbar werden. Ihre ganz persönlichen Überzeugungen – und natürlich auch, was Sie von den Kursinhalten für sich umsetzen wollen – wird dabei aber ganz bewusst in Ihrem “Hoheitsgebiet” belassen. Erziehung hat viel mit persönlichen Werten und Überzeugungen zu tun. Und das ist gut so.

Family-Theater in Gross: Kinder in der ersten Reihe

May 19th, 2009 | No Comments | Posted in News
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Martin testet die grenzenlose Freiheit, Jessica fühlt sich nicht mehr wohl in der Haut. (Bild SR)

Unter dem Motto „Stark durch Erziehung“ gastierte am Samstag die Schauspiel „GmbH“ (Gesellschaft mit bestimmter Hoffnung) mit ihrem Family-Theater “Ab ins Traumland!” in der Grosser Turnhalle. Gut 80 Kinder und Erwachsene füllten die Reihen und warteten gespannt vor der vielversprechenden Kulisse, die in verträumter Stimmung beleuchtet war.

‘Grössere’ Bedeutung

Dr. Walter Bigler, Mitarbeiter des Amts für Berufsbildung im Kanton Schwyz, richtete im Namen der Kampagne, deren Motto und Logo die Werbung begleitete, ein Grusswort an die Theaterbesucher. Dass Elternbildung und bewusste Verantwortungsübernahme zu einem positiven Thema in der Gesellschaft würden, sei das vorrangige Ziel der bundesweiten Erziehungskampagne, die vom Kanton Schwyz noch bis Ende 2009 aktiv unterstützt wird. Mit dem Family-Theater in Gross und der begleitenden Elternbildungsausstellung sei ein wichtiger Schritt Richtung ländliche Gebiete gelungen, was die Kampagneleitung als erfreulichen Erfolg wertete.

Ab ins Traumland

Nachdem die Besucher für ihre (manchmal ziemlich aktive) Rolle angeleitet wurden, braust Martin, die Hauptperson des Stücks, mit seinem Scooter quer durch die Reihen auf die Bühne. Das ständige Folgen-Müssen und die vielen Regeln (Salat essen, aufräumen etc.) zu Hause nerven ihn derart, dass er fest entschlossen ist, auszureissen und sein eigenes Traumland zu suchen. Immer wieder wechseln die Szenen nun zwischen Realität und Traum hin und her. Die Kinder haben aber keine Mühe, dem roten Faden zu folgen und stecken mit ihren spontanen Lachsalven selbst ruhigere Sitznachbarn immer wieder an. Martin trifft die gleichaltrige Jessica und kann sie für die Reise in sein Traumland begeistern. Dort darf man alles, muss nichts, ist selbst König und kann befehlen – statt immer folgen zu müssen. Während es unterwegs zum Traumland schon die ersten Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Kindern gibt, bemerken Martins Eltern das leere Zimmer. Und mit den Sorgen tauchen die Fragen nach der richtigen Erziehung auf. Wieder Szenenwechsel. Mit viel Spass kommandiert Martin als König seine Diener herum und schafft in seinem Land alle Regeln ab. Doch nach kurzer Zeit überschlagen sich die Hiobsmeldungen. Der Vater spielt Lego, statt zur Arbeit zu gehen. Die Mutter wirft die schmutzige Wäsche einfach zum Fenster hinaus. Die Polizei hat die Seite gewechselt und raubt nun Bürger aus. Martins Hilferuf verhallt im Lärmchaos: “Ich kann doch die Probleme nicht lösen. Ich bin doch noch ein Kind!”

Die Aussteller (v.l.): Martina Krieg (Triple P), Dr. Walter Bigler (Kampagne Stark durch Erziehung, Amt f. Berufsbildung, Schwyz), Pfr. Samuel Rath (Vitamin C Weiterbildung).

Die Aussteller (v.l.): Martina Krieg (Triple P), Dr. Walter Bigler (Kampagne Stark durch Erziehung, Amt f. Berufsbildung, Schwyz), Samuel Rath (Vitamin C Weiterbildung Einsiedeln).

Zurück ins Leben

Eine gütige alte Dame trifft die Kinder im Park, die nach der ersten Nacht zwar immer noch überzeugt sind, dass sie nicht nach Hause wollen, aber vom Traumland ziemlich ernüchtert sind. Als sie ihnen die Geschichte der “Nabelschauer” erzählt, die vor lauter Selbstverliebtheit vornübergebückt auf ihren eigenen blinkenden Bauchnabel starrten und einsam ausgestorben sind, beginnt ein Umdenken. Unter Anleitung der etwas vergesslichen Seniorin lernen sie das Teilen und die gemeinsame Freude.

Mit zufriedenem Gesichtsausdruck verliessen die Zuschauer Theatersaal und Ausstellung; etliche nicht ohne sich noch über Elternkurse in der Region Einsiedeln zu informieren. Martina Krieg, Triple P Trainerin, präsentierte ein reichhaltiges Kursangebot und weiterführende Literatur. Samuel Rath von Vitamin C Weiterbildung stellte den nächsten Elternkurs im Juni vor. Und Dr. Walter Bigler betreute den Stand der Kampagne “Stark durch Erziehung”.

Hier die Links der Aussteller:

Fotoalbum